Forschung für die Zukunft der Medikamentenproduktion
Die Technische Hochschule Mannheim richtet eine neue Stiftungsprofessur im Bereich „Technologien zur industriellen Pharmasynthese“ ein. Ermöglicht wird dies durch eine mehrjährige Förderung der KSB Stiftung.
Ziel ist es, innovative Verfahren für die industrielle Herstellung chemischer Wirkstoffe zu entwickeln – und damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und technologischen Stärke Deutschlands zu leisten.
Warum das Thema so wichtig ist
Die pharmazeutische Produktion steht aktuell vor großen Herausforderungen:
- steigende Medikamentenpreise
- zunehmende Lieferengpässe
- starke Abhängigkeit von internationalen Produktionsstandorten
Gleichzeitig wächst der Bedarf an effizienten, nachhaltigen und skalierbaren Herstellungsverfahren.
Die neue Professur greift genau diese Entwicklungen auf.
Brücke zwischen Labor und Industrie
Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von:
- chemischem Wirkstoffverständnis
- ingenieurwissenschaftlicher Prozessentwicklung
Damit wird eine entscheidende Lücke geschlossen:
zwischen Forschung im Labormaßstab und der industriellen Produktion.
Dieses interdisziplinäre Profil ist in Deutschland bislang kaum vertreten – und eröffnet neue Perspektiven für Forschung und Anwendung.
Mehrwert für Studium und Nachwuchs
Die Professur ist am Institut für Physikalische Chemie angesiedelt und stärkt mehrere Studiengänge der Fakultät für Verfahrens- und Chemietechnik.
Für Studierende bedeutet das:
- frühzeitiger Einblick in aktuelle Forschung
- praxisnahe Themen mit hoher Relevanz
- neue Möglichkeiten zur Promotion über den Promotionsverband Baden-Württemberg
Starke Vernetzung in der Region
Durch die Einbindung in bestehende Forschungsnetzwerke und Kooperationen profitiert die Professur von einem starken Innovationsumfeld in der Metropolregion Rhein-Neckar – einem der wichtigsten Standorte der Chemie- und Pharmaindustrie in Europa.
Impuls für ein zentrales Zukunftsfeld
Mit der neuen Stiftungsprofessur baut die TH Mannheim ihr Engagement an der Schnittstelle von:
- Gesundheitsforschung
- nachhaltiger Produktion
- technologischer Innovation
gezielt weiter aus.
Den vollständigen Originalbeitrag der Hochschule finden Sie hier
